Gemeinde Oberlienz in Osttirol

Kirche Mariä Himmelfahrt

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Am 20. November 860 schenkte König Ludwig d. Deutsche dem Erzbischof Adalwin von Salzburg und dessen Kirche unter anderem auch Höfe zu Eigen, welche früher vom König oder anderen, dieser als Lehen verliehn worden waren. Diese Königsschenkungen wurden von den nachfolgenden Herrschern bestätigt und wahrscheinlich inzwischen dazugekommene Besitzungen in die Urkunde aufgenommen. Dieser Tatsache verdanken wir die genaue Lokalisierung der bereits im Jahre 860 genannten "Kirche zur heiligen Maria", zu deren Bereich der "Trahof", "Grafendorf" und vielleicht auch noch "Curnuz und Szreliz" gehörten.

 

Die Marienkirche in Loniz verlor später ihre Bedeutung und geriet in Vergessenheit, was wahrscheinlich in Erstursache auf die Zerstörung des Kirchenbaues durch eine große Mure aus dem Schleinitzgebiet um 1113 zurückzuführen ist. Der 2. ausschlaggebende Grund dazu lag gewiss im Interesse des Grafen Meinhard I. von Görz und seines Bruders Engelbert I. von Görz, die als Schirmvögte von Aquileia und als Neffen des damaligen Patriarchen Ulrich I. (1086 - 1121), durch Verlegung des Pfarrsitzes nach St. Andrä in Patriarchesdorf diesem wieder zu seinen einstigen Rechten verhalfen, wie sie etwa in der Zeit vor der bairisch-slawischen Einwanderung bestanden hatten. Dadurch erwarben die Görzer auch für sich selbst mehr Einfluss auf dieses Pfarrgebiet.

 

Zu dieser Zeit wurde der Wirkungsbereich dieser Pfarre in zwei Hälften geteilt. Die östliche Hälfte wurde St. Martin zugeteilt (Zusammenfluss Isel und Drau bis Bannberg-Assling), die westliche Pfarrhälfte St. Andrä (Einweihung 4.3.1204). Damit verlor St. Marien in Oberloniz, einst bedeutsames salzburgisches Missionszentrum, seine Bedeutung und wurde zu einer Filialkirche von St. Andrä.

 

1785 zur Lokalkaplanei erhoben, wurde ihr erst im Jahre 1891 neuerlich die Erhebung zu einer eigenen Pfarre zuteil.

 

 

 

 

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